Der Marktplatz

Der Marktplatz ist auf einer Anhöhe, auf dem sich leicht Richtung Süden senkendem Gebiet, was den Abfluss des Regenwassers erleichterte, im Zentrum der Stadt lokalisiert. Seine Fläche beträgt 72 Are und gehört im Vergleich  zu anderen Städten zu den kleineren Marktplätzen.  Im 15. Jahrhundert löste die gemauerte Bebauung die hölzerne ab. Am Anfang hauptsächlich in Form von gemauerten Kellern unter den Holzhäusern. Die Brände, die die Stadt Ende des 15. Jahrhunderts heimgesucht haben, zerstörten die ganze Handelsbebauung im Inneren des Marktplatzes und die Straßenfront. Dank den Bemühungen von Jan Amor Tarnowski haben die wiederaufgebaute Häuser rund um das schon damals existierende Rathaus ihre repräsentative Form erhalten, und ab dem 16. Jahrhundert wurden sie zu echten gemauerten Bürgerhäuser mit Arkaden. Nach dem Wirtschaftssturz der Stadt ist  die Altstadt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts langsam wieder auf die Beine gekommen, erlebte dann unter der österreichischen Herrschaft ihren Aufschwung. Die heutige Bebauung bilden Bürgerhäuser, die verschiedene Baustile repräsentieren. In der nördlichen Straßenfront heben sich die Häuser Nr.20 und 21 hervor, wo sich das Tarnower Regionalmuseum befindet. In der westlichen Straßenfront befindet sich eine Anfang des 20. Jahrhunderts entstandene Passage die sich bis zum „Kazimierz Wielki- Platz“ zieht.