Die Burgruine der Familie Tarnowski

Die Burg begann im Jahre 1329 Spycymir Leliwita zu bauen, und im Jahre 1331 wurde schon die Kapelle auf der Burg geweiht. Ursprünglich war das ein Stein- Ziegelbau mit einem Turm der sogenannten „Ostatecznej Obrony“ (Letzte Abwehr), mit einem kleinen Residenzteil mit einer Umfassungsmauer, mit einem Tor und einem Graben von der südlichen Seite. Heute sind nur die Umrisse des Erdgeschosses des östlichen Teils der sogenannten „hohen Burg“ zu sehen. Im Jahre 1441 haben die Ungarn die Burg erobert und niedergebrannt. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde sie von Jan Amor Tarnowski wiederaufgebaut. Der Hetman Jan Tarnowski hat die Burg in eine Residenz mit damals modernem Basteisystem der Befestigungen umgewandelt. Auf der Burg befanden sich damals eine Bibliothek, eine Rüstkammer, eine Schatzkammer und ein Familienmuseum. Auf dem sogenannten „Przygródku“ (also der niedrigen Burg) befanden sich, ein Speicher, eine Bäckerei, eine Brauerei und ein Tiergarten. Ziemlich gut hat sich das Arsenal von der Ostseite mit Pfeilern und mit den Überresten von Gewölben erhalten. Nach dem Tode von Zofia der Tochter von Hetman Tarnowski und der Ehefrau des Fürsten Konstanty Ostrogski führten die Rzochowskilinie der Familie Tarnowki und Ostrogski Familie um die Burg einen Krieg. In der Nacht vom 17. auf den 18. April 1570 wurde die Burg erobert und ausgeplündert. Ihre Pracht hat sie nie mehr wiedererlangt. Im Jahre 1723 ist die Familie Sanguszko in den Hof nach Gumniska umgezogen, und die Ruinen wurden abgerissen.