Die Kathedralbasilika

Ursprünglich war das ein einschiffiges Gebäude ohne Türme mit einem rechteckigen Presbyterium, das aus Steinziegeln mit Steinzusatz errichtet wurde. Die Existenz der Kirche wurde schon im Jahre 1346 urkundlich bezeugt (Verzeichnis des Peterspfennig). Im Jahre 1400 erlangte die Kirche den Rang einer Stiftskirche. Ab dem Ende des 14. Jahrhunderts bis zum 19. Jahrhundert hat man an die Pfarrkirche der Geburt der Heiligen Jungfrau Maria zusätzliche Kapellen angebaut. Der Turm wurde nach dem Brand im Jahre 1494 zum Mittelschiff zugebaut. Im Jahre 1810 hat man den Turm bis zur Dachhöhe abgebaut. Im Jahre 1891 hat man den Wiederaufbau beendet. Mit der Gründung des Tarnower Bistums im Jahre 1768 wurde die Stiftskirche zu Kathedrale, und im Jahre 1972 zu Basilika minor. Nach dem Jahre 1826, Zur Zeit des Bischofs Grzegorz Ziegler wurde der Basilika eine dreischiffige Form verlieht, in dem man die Nord- und Südkapelle der Kirche mit Arkaden in 2 Seitenschiffe verbunden hat. Von der Südseite hat man zum Presbyterium die so genannte Benedikt-kapelle angebaut, also die heutige Kapelle des Heiligen Sakraments. Das Heutige neugotische Aussehen hat die Kathedrale nach einer gründlichen Renovierung und einem Tailumbau in den Jahren 1889-1900 erhalten. Im Dom befinden sich Renaissancegrabdenkmäler der Familie Tarnowski und ein Barockgrabdenkmal der Familie Ostrogski. Die Autoren der Kunstwerke, die zu den hervorragendsten in Polen gehören, waren B. Berecci, J.M Padovano und J. Pfister. Das Grabdenkmal von Barbara Tarnowska, das Werk von Bartłomiej Berecci, wird als die schönste Renaissancedarstellung einer Frau in Polen betrachtet.