Das jüdische Badehaus und das Denkmal des Ersten Transports

Das Gebäude wurde von einem Tarnower Baumeister  Franciszek Hackbeil entworfen, und von einem  Bauunternehmer Michał Mikoś gebaut. Der Bau im maurischen Stil wurde im Jahre 1904 vollendet und den Menschen zur Verfügung gestellt. In diesem Gebäude wurden am 13. Juni 753 Menschen von den Deutschen gefangen genommen. Am nächsten Morgen am 14. Juni wurden sie zum Tarnower Bahnhof gebracht, und in einem Zug ins Konzentrationslager nach Auschwitz abtransportiert. Nur 728 haben es nach Auschwitz geschaft. Die KZ- Häftlinge die so genannten „Tarnowiaki“ trugen im Lager die niedrigsten KZ- Nummern von 31 bis 753. Nur 200 von ihnen haben Auschwitz überlebt. Unter den Häftlingen, die das Vernichtungslager nicht überstanden haben, waren u.a. die jüdischen Bürgers von Tarnow: Dr. Zdzisław Simche, der Geographe und der Tarnower Gymnasiumslehrer, Autor der Monographie „Tarnów und die Umgebung“, Dr. Emil Wider- Rechtanwalt, Maksymilian Rozenbusz- Direktor des hebräischen Gymnasiums, Jakow Szwarc- Industrielle und andere. Der Platz vor dem Badehaus trägt heutzutage den Namen „ Platz der Auschwitzhäftlingen“. Dort befindet sich auch ein Denkmal, von Otto Schier entworfen, das an diese tragischen Ereignisse erinnert.