Der Ghettohelden-Platz

Heute ist das der Platz der Ghettohelden, früher hieß er „Platz unter der Eiche“. Dort, wo sich der Platz mit der Wałowa-Straße kreuzt, befand sich während der Okkupationszeit das größte Ghettotor (das zweite Tor befand sich in der damaligen „ Folwarczna- Straße“, heute „Waryński- Straße“ auf der Höhe der Kreuzung mit der „Kupiecka- Straße“). Nach dem 7. September 1939, haben die Deutschen begonnen systematisch die Besitzrechten und die Bewegungsfreiheit der Juden einzuschränken. Man hat befohlen, die jüdischen Geschäfte zu markieren und den Einwohnern Bänder mit Sternen zu tragen. Zuerst hat man in dem östlichen Teil der Stadt ein Judenviertel gegründet, außerhalb dessen es den Juden verboten war zu wohnen. In dem Viertel hat man ungefähr 40000 Juden auch aus benachbarten Städtchen und Ortschaften, versammelt. Im Laufe der Juniwoche (11-19) 1942 haben die Deutschen in der von ihnen organisierten so genannten „ersten Aktion“ tausende Menschen auf dem Marktplatz, dem Friedhof und in Zbylitowska Góra ermordet. Die Mehrheit wurde in das Todeslager in Bełżec gebracht. Dann hat man ein eingezäuntes Ghetto mit 20000 Menschen geschaffen. Es war von einer Seite mit den Straßen: „ Der Platz unter der Eiche, mit der Wałowa-, und Lwowska- Straße verschlossen, von der anderen Seite mit der „Nowa,- Mickiewicz-, Starodąbrowska-, und Polna-Straße. Im Laufe der nächsten Aktionen wurden weitere tausende Menschen ermordet. Das Ghetto wurde endgültig im September 1943 aufgelöst.