Das Haus an der Chopinstraße

Das Haus wurde in dem Jahre 1912 nach dem Entwurf des Architekts Franciszek Hackbeil dem Jüngeren vom Schwiegervater von Jan Szczepanik erbaut. Die Aufmerksamkeit wird gefesselt durch den Eckturm des Gebäudes, der mit einem Kuppeldach versehen ist. Über den Fenstern der Seitenwand des Mietshauses ist ein ausgelegtes Monogramm des Besitzers des Hauses „Z.D.“ zu erkennen. Früher gab es auch Monogramme an der Haustürgitter. In diesem Haus hat in den Jahren ab 1915, die Familie von Jan Szczepanik nachdem sie den südlichen Teil der östlichen Front passierten gewohnt. Im Jahre 1916 wurde er von deutechen Projektanten besucht. Sie haben im Auftrag ihrer Regierung einen riesigen, ein paar Dutzend Meter langen Gobelin entworfen. Der Gobelin sollte dank der Konstruktionen von Szczepanik gebaut werden und die Apotheose der großen Siege der Deutschen darstellen. Gleichzeitig interessierte er sich für das Medium Film. Am Ende des Krieges hatte er mehrere Modelle von Kameras und machte seine ersten Farbfotos. Der erste wissenschaftliche Probefilm von Jan Szczepanik wurde gedreht. Es wurden Fotos von einer durchgeführten Operation im Krankenhaus in Langbeck Virchov aufgenommen. Dort feierte der Erfinder einen riesigen Erfolg. Die Wirkung des Films war riesig. Die Natürlichkeit der Bilder, der Anblick von der geöffneten Bauchhöhle und von dem Blut verursachte, dass manche Zuschauer in Ohnmacht fielen. In den Zeitungsberichten äußerte man sich sehr positiv über die Erfindung.

Im Jahre 1972 haben die Mitglieder der „Gesellschaft der Freunde der Tarnower Erde“ eine Gedenktafel, zum Ehren des „polnischen Edison gestiftet, und in eine der Wände des Hauses eingemauert.